die Onleihe Verbund Rheinland Pfalz. Die Halskette von Worms

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Marcus Terentius stattet seiner ehemaligen Klientin Julia Marcella einen Besuch ab, um sich mit deren Schwester Pina auszusöhnen. Aber während er in der Villa wartet, wird die Lieblingshalskette der Hausherrin entwendet. Die Bankierswitwe hegt keinen Zweifel, wer sie gestohlen hat: Lucretia Calpurnia und Aulus Calpurnius. Beide haben ihr zum Verkauf stehendes Anwesen besichtigt, waren aber ganz plötzlich verschwunden. Beide stammen ausgerechnet aus der Veteranenkolonie Agrippina (heute: Köln), wohin Julia Marcellas verstorbener Mann oft - vermutlich wegen einer Geliebten - gefahren war. Des lieben Friedens wegen verspricht Marcus, das Schmuckstück wiederzubeschaffen. Er findet heraus, dass das verdächtige Paar bei dem Schmied Gratus Antonius Spendius logiert. Julia Marcellas ist mit diesem Nachbarn seit langem verfeindet. Anlass dafür ist ein Grundstück zwischen den beiden Anwesen. Bevor Marcus mit dem Handwerker sprechen kann, stirbt dieser plötzlich. Von Lucretia Calpurnia und Aulus Calpurnius hingegen fehlt jede Spur. Nachdem sich Pina von Marcus abwendet, kehrt er enttäuscht auf sein Landgut zurück. Doch kurze Zeit später wird sein Bruder Lucius vor Julia Marcellas Villa durch einen Pfeilschuss schwer verletzt. Wutentbrannt setzt Marcus alles daran, den Täter zu finden, zumal das Attentat offenbar ihm selbst gegolten hatte. Sein Weg führt ihn nach Borbetomagus (heute: Worms), wo er ein weiteres Kapitalverbrechen nicht verhindern kann, bevor er erkennt, dass er die ganze Zeit falsch lag. Der dritte Fall des Marcus Terentius führt diesen nach Borbetomagus (Worms), wo eine Schwester seiner Klientin lebt, und auf die andere Rheinseite nach Civitas Mattiacorum (heute: Wiesbaden) mit seinen luxuriösen Badeanlagen.

Autor(en) Information:

Franziska Franke wurde 1955 in Leipzig geboren. Nach ihrer Schulzeit, die sie in Essen, Schwetzingen und Wiesbaden verbrachte, studierte sie an den Universitäten Mainz und Frankfurt Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Kunstpädagogik und Biologie, wovon u. a. ihre wissenschaftliche Arbeit über "Frühmittelalterliche Skulptur im Mainzer Raum", Frankfurt 1986, Zeugnis ablegt. Neben der Kunst des Mittelalters gilt seit damals ihre besondere Vorliebe der klassischen Antike und dem 19. Jahrhundert. 2011 erschien ihr historischer Kriminalroman "Der Tod des Jucundus", dem zwei weitere in der Römerzeit angesiedelte Romane folgten. Im Jahr 2009 begann sie eine Reihe mit Kriminalromanen, in denen sie neue Fälle um den Detektiv Sherlock Holmes entwickelte. Franziska Franke ist Mitglied der Mörderischen Schwestern und bei Dostojewskis Erben in Wiesbaden. Nach ihrer Hochzeit zog sie nach Mainz, wo sie noch heute lebt und freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig ist.

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