die Onleihe Verbund Rheinland Pfalz. Die Prinzessin von Cleve

Seitenbereiche:

Sprachen:


Inhalt:

Der Roman spielt um 1560 am französischen Hof gegen Ende der Regierungszeit Heinrichs II. Die Handlung beginnt, als die 16-jährige Mademoiselle de Chartres mit ihrer jung verwitweten Mutter, der hochadeligen und reichen, aber sittenstrengen Madame de Chartres, aus der Provinz nach Paris kommt, wo sie zwecks Partnersuche für sie am Hof eingeführt werden soll. Gleich der erste Mann, dem sie, noch vorher in einem Juweliergeschäft, begegnet, der Prinz von Clèves, verliebt sich in sie, noch ohne zu wissen, wer das schöne junge Mädchen sein könnte. Nach ihrer Einführung am Hof finden sich sehr schnell Interessenten für sie, denn sie ist nicht nur hübsch, sondern auch "eine der besten Partien Frankreichs". Die bestmögliche Partie mit einem jungen Verwandten des Königs wird von diesem persönlich auf Geheiß seiner Mätresse blockiert. Clèves, der trotz seiner Verliebtheit seine Sache schon verloren geglaubt hatte, da er nur jüngerer Sohn ist und damit keine optimale Partie, nutzt diese Situation und erklärt dem jungen Mädchen seine Liebe. Diese informiert die Mutter, die ihrer Tochter zu dem jungen Mann rät. Denn von seinem gesellschaftlichen Rang und seinem Besitz her kommt er durchaus in Frage und vor allem scheint er ihr trotz seiner Jugend ehrenhaft und charakterfest zu sein. Dass ihre Tochter ihn nur sympathisch findet und nicht mehr, beunruhigt sie nicht ...

Autor(en) Information:

Marie-Madeleine Pioche de la Vergne, comtesse de La Fayette, wurde am 18. Januar 1634 in Paris geboren und starb am 26. Juni 1693 ebendort. Sie war eine französische Adelige und Schriftstellerin. Sie verkehrte als "Ehrendame" und Vertraute von Henrietta Stuart, der Gattin des jüngeren Bruders von König Ludwig XIV., des Herzogs Philipp von Orléans, am königlichen Hof. Sie war eng befreundet mit dem ebenfalls schriftstellernden, jansenistisch geprägten Herzog von La Rochefoucauld und der als Briefautorin berühmten Madame de Sévigné. Über ihren früh verstorbenen Vater hatte sie schon in jungen Jahren Zugang erhalten zu preziösen literarischen Salons ihrer Zeit.

Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können