die Onleihe Verbund Rheinland Pfalz. Manche nennen es Seele

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Inhalt:

Der Brigadier Klaus und die Betriebsschwester Monika lieben sich und freuen sich auf das gemeinsame Kind. Anfang der 1960er Jahre ist es selbstverständlich, dass die beiden ganz schnell heiraten wollen. Doch damit beginnen die Probleme. Monika, die Tochter des Kirchenältesten von Streckenroda, träumt von einer kirchlichen Trauung im Heimatdorf. Klaus' Brigade kämpft als erste im Automobilwerk um den Titel "Kollektiv der sozialistischen Arbeit". Dazu gehört nach der Bitterfelder Konferenz aber auch das sozialistische Leben. Alle Brigademitglieder erwarten von Klaus, der nicht konfirmiert und schon lange aus der Kirche ausgetreten ist, eine sozialistische Eheschließung, ohne Pfarrer und Kirche. Die harte Bewährungsprobe der beiden Liebenden eskaliert fast, als ein Redakteur der Regionalzeitung den Konflikt aufgreift und damit öffentlich macht. Das 1962 erstmals veröffentlichte Buch schildert spannend und mit satirischer Überspitzung Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Staat in der DDR zu Beginn der 1960er Jahre. Mit seinem für den heutigen Leser unerwarteten Schluss ist der Roman nach den politischen Veränderungen scheinbar noch interessanter als bei seinem erstmaligen Erscheinen.

Autor(en) Information:

Geboren 1930 in Weimar, aufgewachsen und erzogen in einem konsequent sozialdemokratischen Elternhaus, stark geprägt vom Erlebnis KZ Buchenwald im April 1945 auf der Suche nach einem von der Gestapo verhafteten Onkel. Volksschule und Handelsaufbauschule in Weimar, 1948/49 als Volkspolizist freiwilliger Aufbauhelfer (Enttrümmerung, Wasserleitung Maxhütte, u.a.). Erkrankung an Tuberkulose. Im Sanatorium für den weiteren Lebensweg entscheidende Begegnung und monatelanges, gemeinsames Zusammenleben in einem Zimmer mit gleichaltrigem Vikar. Journalistische Ausbildung. Tätigkeit als Redaktionsassistent. Erste Buchveröffentlichung 1959. Ab 1964 freischaffender Schriftsteller. Im literarischen Schaffen beeinflusst von Louis Fürnberg, Hans-Joachim Malberg, Bruno Apitz und Walter Janka. Zahlreiche Romane, Kinder- und Jugendbücher (u.a. Autor des Weimarer Knabe-Verlages), Drehbücher für Film und Fernsehen. Literarische Auszeichnungen: Literatur-und Kunstpreis der Stadt Weimar, Nationalpreis der DDR, Preis der Filmkritiker, u.a. als erster deutscher Drehbuchautor für den Europäischen Filmpreis Felix nominiert, Goldene Ehrennadel der Stadt Weimar 2005. 2014 in Weimar verstorben. Bibliografie: Romane und Erzählungen Die Nachtschicht Manche nennen es Seele Der Tod zahlt mit Dukaten Der letzte Gast Das Licht der schwarzen Kerze Schild überm Regenbogen Visa für Ocantros Härtetest Al-taghalub - Gesetz der Bärtigen Eilfracht via Chittagong Lasst mich doch eine Taube sein Wie eine Schwalbe im Schnee Die gläserne Fackel Einer trage des anderen Last Uns hat Gott vergessen Last und liebes Kummerfeld Mord in der Distelbar Flugfunken Ich erinnere mich. Eine Autobiografie Kinder- und Jugendbücher: Mücke und sein großes Rennen Du sollst leben, Mustapha Quirl hält durch Hilfe, ein Wildschwein kommt Der Teufel heißt Jim Turner Das Steingesicht von Oedeleck Petrus und die drei PS Feuervögel über Gui Blaulicht und schwarzer Adler Zwirni träumt vom Weltrekord Im Netz der weißen Spinne Aras und die Kaktusbande ...auch ohne Gold und Lorbeerkranz Wiesenpieper Spiel- und Fernsehfilme: Schüsse unterm Galgen 12 Uhr mittags kommt der Boss Zeit zu leben Anflug Alpha eins Gefährliche Reise (Mehrteiler) Das Licht der schwarzen Kerze Visa für Ocantros Zweite Liebe - ehrenamtlich Härtetest Wiesenpieper Die Spur des 13. Apostel Einer trage des anderen Last Die gläserne Fackel (7-Teiler) Silberdistel Laßt mich doch eine Taube sein Sachbücher: Das Thüringer Rostbratwurstbüchlein

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