die Onleihe Verbund Rheinland Pfalz. Verstandsaufnahme

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Ein Meister der Worte, ein unbeugsamer Geist und ein Liebeslyriker - Erich Fried war ein vielschichtiger Dichter und Denker. Mit seiner Lyrik konnte er die Welt erstaunen, erzürnen und berühren. In vielen seiner kritischen, teils radikalen Gedichte kommen seine politischen Ansichten zum Ausdruck, in seinen Liebesgedichten schlug Fried leisere und zartere, aber nicht weniger ergreifende Töne an. Das Hörbuch "Verstandsaufnahme. 61 Gedichte" liefert einen Querschnitt seines dichterischen Schaffens, einzigartig interpretiert vom Autor selbst.

Autor(en) Information:

Erich Fried wurde in Wien geboren. Beim deutschen Einmarsch 1938 wurde sein Vater von der Gestapo ermordet. Fried floh nach London, verhalf von dort aus seiner Mutter und 70 weiteren Personen zur Flucht. Nach dem Krieg Mitarbeiter an zahlreichen neu gegründeten Zeitschriften, später Kommentator deutschsprachiger Sendungen bei der BBC. Einen Namen machte er sich mit verschiedenen Gedichtbänden, einem Roman ("Ein Soldat und ein Mädchen", 1960) und Übersetzungen (u. a. Dylan Thomas und Shakespeare). Ab 1963 gehörte er der "Gruppe 47" an. 1979 veröffentlichte er die "Liebesgedichte", 1986 seine Erinnerungen "Mitunter sogar Lachen". Der Ruhm und die großen Literaturpreise (Bremer Literaturpreis, Österreichischer Staatspreis, Georg-Büchner-Preis) erreichten Fried erst als über Sechzigjährigen. Er starb 1988 und wurde auf dem Kensal Green in London begraben.

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