die Onleihe Verbund Rheinland Pfalz. Meine kleine Theater-Lebenshilfe

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Können wir vom Theater noch etwas lernen? Als Schiller sich beim Mannheimer Theater um eine feste Anstellung bemühte, bezeichnete er im Rahmen seiner Bewerbungsgespräche das Theater als moralische Anstalt und Schule sittlicher Weisheit. Das war 1783, als es noch keine Konkurrenz durch Fernsehen, Kino oder YouTube gab, die man allerdings auch nicht zwingend als "moralische Anstalten" identifizieren wird. Doch bereits damals handelten die interessantesten Protagonisten auf der Bühne gegebenenfalls sehr unmoralisch. Was können wir daraus lernen bzw. können wir da wirklich etwas lernen? C. Bernd Sucher ist überzeugt davon. Nicht umsonst gehört das Theater zu seinen Leidenschaften. Er überprüft aus heutiger Sicht, was Schiller, Shakespeare und ihre jüngeren Kollegen gemeint haben könnten, und entwickelt ein unterhaltsames Handbuch, das von Alkoholmissbrauch und Briefeschreiben über Intrigen, Liebe und Rache bis hin zu Witterung und den berühmten zwei Seelen in der Brust reicht, nicht zu vergessen Neid und Eifersucht.

Autor(en) Information:

C. Bernd Sucher, Dr. phil., studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik und promovierte über Martin Luther und die Juden. Von 1980 bis 1997 war er verantwortlicher Redakteur für Sprechtheater bei der 'Süddeutschen Zeitung' und auch danach noch als Autor für sie tätig. Er unterrichtete an der Deutschen Journalistenschule in München und an der Universität Eichstätt. Seit dem Wintersemester 1997/98 leitet er als Professor den Studiengang Theater-, Film- und Fernsehkritik an der Bayerischen Theaterakademie "August Everding" in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München.

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